{"id":6,"date":"2013-12-05T14:15:52","date_gmt":"2013-12-05T13:15:52","guid":{"rendered":"http:\/\/naziouting.noblogs.org\/?p=6"},"modified":"2013-12-11T11:24:13","modified_gmt":"2013-12-11T10:24:13","slug":"neonazi-outing-an-der-rub-eskalation-ging-von-professor-aus-richtigstellung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/naziouting.noblogs.org\/?p=6","title":{"rendered":"Richtigstellung: Eskalation ging von Professor aus"},"content":{"rendered":"<p><strong>Richtigstellung zum Nazi-Outing an der RUB<\/strong><br \/>\n<strong> Video zeigt: Eskalation ging einseitig von Professor Borges aus<\/strong><\/p>\n<p>Im Rahmen des H\u00f6rsaal-Outings des Dortmunder Neonazis Michael Br\u00fcck am 02.12.2013 kam es zu verschiedenen Pressedarstellungen, welche die Ereignisse in ein falsches Licht ger\u00fcckt haben. So wurde unter anderem das Outing als geplanter Gewaltakt gegen eine Einzelperson dargestellt. Die Grundintention der Aktion hingegen war ein kreativer und friedlicher Protest, welcher die Studierenden auf die Pr\u00e4senz eines bekannten Neonazis unter ihren Kommiliton_innen hinweisen sollte. Der g\u00e4ngigen Strategie von Neonazis, unerkannt zu agieren, wenn sie nicht in gr\u00f6\u00dferer Zahl auftreten, sollte damit entgegengewirkt werden. Entgegen der Pressedarstellung ging die Eskalation einseitig von Herrn Professor Borges aus.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/media.de.indymedia.org\/media\/2013\/12\/350785.avi\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/files\/2013\/12\/bilderstrecke-hoersaalouting-rub.png\" alt=\"Bilderstrecke RUB-Naziouting\" width=\"500\" height=\"160\" class=\"alignnone size-full wp-image-59\" srcset=\"https:\/\/naziouting.noblogs.org\/files\/2013\/12\/bilderstrecke-hoersaalouting-rub.png 500w, https:\/\/naziouting.noblogs.org\/files\/2013\/12\/bilderstrecke-hoersaalouting-rub-300x96.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Direkt nach Betreten des H\u00f6rsaals wurde der Professor aggressiv und br\u00fcllte die beteiligten Personen an, den Raum zu verlassen. Nach kurzer Zeit begann er, Menschen, die einen Redebeitrag verlesen wollten, zu schubsen, um diese aus dem Raum zu dr\u00e4ngen. Hierbei stie\u00df er einer Person massiv gegen die Brust und schlug auf die mitgebrachte Kamera einer anderen Person ein. Daraufhin kam es zu einem Handgemenge. Im Zuge dessen unterst\u00fctzte ein Teil der anwesenden Jura-Studierenden Professor Borges bei seinem Versuch, eine anwesende Person gewaltsam festzuhalten. Ein von Jura-Studenten selbst aufgenommenes Video belegt dies in Bild und Ton. Hier ist auch klar erkennbar, dass ein als Weihnachtsmann verkleideter Antifaschist mit Faustschl\u00e4gen von einem Jura-Studenten angegriffen wird und nicht umgekehrt.<\/p>\n<p>\u201eDen beteiligten Antifaschist_innen lag es fern, eine k\u00f6rperliche Auseinandersetzung zu suchen, was sich sowohl an den mitgebrachten Informationsmaterialien als auch der Wahl des Ortes eindeutig aufzeigen l\u00e4sst. Die Kost\u00fcme waren bewusst phantasievoll gehalten, und sollte keinesfalls bedrohlich wirken. Ziel der Aktion war die kreative und friedliche Aufkl\u00e4rung \u00fcber einen bekannten Neonazi-Kader. Die Eskalation und das daraus resultierende Handgemenge waren unvorhersehbar, einseitig und zutiefst bedauerlich. Wir weisen die Unterstellung einer geplanten gewaltt\u00e4tigen Aktion gegen die Person von Herrn Professor Borges entschieden zur\u00fcck.\u201c kommentiert Antifaschistin Sarah Milsani.<\/p>\n<p><strong>Univerwaltung vertuscht Naziproblem<\/strong><\/p>\n<p>Das Outing des Neonazi-Kaders Michael Br\u00fcck steht nun in der Kritik, nicht aber er selbst. Dabei ist bekannt, dass er nicht vor der konkreten Umsetzung gewaltt\u00e4tiger neonazistischer Praktiken zur\u00fcckschreckt. Mit einem Mob von 400 Neonazis griff Michael Br\u00fcck 2009 eine DGB-Demonstration an, wie auch der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung bekannt ist. Er ist kein Mitl\u00e4ufer, kein eingesch\u00fcchterter harmloser Student, sondern war einer der f\u00fchrenden K\u00f6pfe der f\u00fcr ihre Gewalt gegen Andersdenkende ber\u00fcchtigten Kameradschaft \u201eNationaler Widerstand Dortmund\u201c (NWDO). Derzeit ist Br\u00fcck aktueller Landesvizevorsitzender der Nachfolgeorganisation \u201eDie Rechte\u201c.<\/p>\n<p>Skandal\u00f6s ist in diesem Zusammenhang auch das Verhalten der Ruhr Universit\u00e4t Bochum. Auf Anweisung des Rektorats wurden s\u00e4mtliche Plakate vom Campus entfernt, die \u00fcber die braunen Umtriebe des Jura-Studenten Br\u00fcck informierten. \u201eEin privates Reinigungsunternehmen wurde beauftragt, \u00fcber Nacht alle Hinweise auf das Naziproblem an der Uni zu beseitigen. Anstatt aufzukl\u00e4ren, setzt die Uni nun alles daran, ihr Naziproblem zu vertuschen.\u201c so Milsani. \u201eDie Univerwaltung bildet einen aktiven und bekennenden Neonazi zum Juristen aus und erleichtert ihm damit, seine menschenverachtende Einstellung frei von strafrechtlichen Konsequenzen in die Gesellschaft zu tragen. Ein solcher Umgang mit Rechtsextremisten ist absolut untragbar und passt mitnichten zum angeblich weltoffenen Konzept der Ruhr Uni.\u201c<\/p>\n<p>Ein Video, dass den Ablauf der Aktion zeigt, finden Sie auf <strike><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=8wESii2GmXY\">Youtube<\/a><\/strike> <a href=\"http:\/\/media.de.indymedia.org\/media\/2013\/12\/\/350785.avi\">Indymedia<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Richtigstellung zum Nazi-Outing an der RUB Video zeigt: Eskalation ging einseitig von Professor Borges aus Im Rahmen des H\u00f6rsaal-Outings des Dortmunder Neonazis Michael Br\u00fcck am 02.12.2013 kam es zu verschiedenen Pressedarstellungen, welche die Ereignisse in ein falsches Licht ger\u00fcckt haben. So wurde unter anderem das Outing als geplanter Gewaltakt gegen eine Einzelperson dargestellt. 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